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Pressemitteilung zur Pro-Israel-Demonstration am 26.7.14

Israelsolidarische Demonstranten als „dreckige Judenschweine“ beschimpft – Teilnehmer durch Faustschläge verletzt

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute fand in der Göttinger Innenstadt erneut eine antizionistische Demonstration statt. Um diesem Treiben auch an diesem Wochenende mit einem Statement für Israel und gegen den Vernichtungswahn der Hamas zu begegnen, versammelten sich ab 16.00 Uhr am Göttinger Nabel ca. 70 Leute zu einer israelsolidarischen Kundgebung. Im Verlauf der Ereignisse kam es erneut zu Übergriffen der Antizionisten auf die Kundgebung. Dazu erklärte ein Sprecher des [a:ka] Göttingen:
„Die Gaza-Demo betrieb heute Arbeitsteilung: Während ein Teil am Alten Rathaus sich von Gewalt und Antisemitismus zu distanzieren versuchte, versammelte sich nahe der israelsolidarischen Kundgebung ein aggressiver Mob. Fortwährend wurden die einschlägigen Parolen gebrüllt: „Kindermörder Israel“ und „Allahu Akbar“. Freunde Israels wurden bedroht und als „dreckige Judenschweine“ beschimpft. Auch heute wurde ein israelsolidarischer Teilnehmer durch Schläge ins Gesicht verletzt. Unter fortwährender Skandierung der Parolen wurden mehrfach Eier auf die israelsolidarische Kundgebung geworfen. Obwohl diese Übergriffe über eine Stunde lang andauerten, wurde die immer fanatischer auftretende Gaza-Versammlung nicht von der Polizei aufgelöst.
Die heutige Kundgebung zeigte aufs Neue, dass es bei den sogenannten Friedensdemonstrationen keinesfalls um die Menschen in Gaza geht, sonder einzig darum, dem Hass auf Israel und Juden eine Plattform zu bieten. Zivilgesellschaft und Parteien sind aufgefordert, es nicht bei Lippenbekenntnissen im Kampf gegen den virulenten Antisemitismus zu belassen. Es ist ein Skandal, dass man sich nicht öffentlich zur Solidarität mit Israel bekennen kann, ohne von Angriffen bedroht zu werden. Die Gefahr, die von antizionistischen Kreisen in Göttingen ausgeht, darf nicht länger geleugnet werden.“

Mit freundlichen Grüßen, [a:ka] Göttingen